Paradoxer Alltag

Nun ist es erschienen, das Buch von Arist und Björn von Schlippe mit Cartoons über den ganz normalen Wahnsinn.

 

Paradoxien sind alltägliche Begleiter des Lebens. Menschen verfangen sich in ihnen, geraten in komische, schwierige und oft genug auch skurrile Situationen, die für das logische Denken eine Herausforderung sind.
Das Buch ist für alle Menschen gedacht, die solche Szenen aus ihrem Alltag kennen. Es soll unterhalten, aber auch als Ideengeber für all diejenigen dienen, die etwa in Pädagogik, Psychotherapie, Familientherapie oder Unternehmensführung mit solchen ver-rückten Momenten zu tun haben.
Arist von Schlippe in Teil I: “Das ist kein Vorwort!”:
Jeder, der sich schon einmal gequält beim Fotografen bemüht hat, “ganz natürlich” zu sein (“Ja, so ist es schon ganz gut, vielleicht noch ein wenig natürlicher!”), oder der seinem Partner, seiner Partnerin einen Blumenstrauß mitgebracht hat, nachdem er am Vortag die Klage hörte: Nie bringst du mir Blumen mit! , weiß, wie unmöglich es ist, eine Klasse von Aufforderungen zu befolgen, bei denen der eine vom anderen eigentlich etwas Doppeltes wünscht, nämlich das gewünschte Verhalten zu zeigen und zugleich die Freiwilligkeit dieses Verhaltens deutlich zu machen.
Viele der Inspirationen für die Cartoons entstammen eigenen Erfahrungen, etwa aus Streitgesprächen innerhalb meiner Familie, die plötzlich von Gelächter über die Absurdität der Situation unterbrochen wurden.

 

 

Doing what you love

SILVER & LIGHT from Ian Ruhter on Vimeo.

 

 

Relativität der Gedanken

Das unten stehende Zitat kommt von Jon Karat-Zinn (emeritierter Professor an der University of Massachusetts Medical School in Worcester). Er unterrichtet Achtsamkeitsmeditation, um Menschen zu helfen, besser mit Stress, Angst und Krankheitenumgehen zu können.

 

 

“Es ist erstaunlich, wie befreiend es sich anfühlt, wenn man erkennen kann, dass die eigenen Gedanken einfach nur Gedanken sind und nicht etwa `man Selbst´oder `die Realität´ … Der einfache Akt, Ihre Gedanken als Gedanken zu erkennen, kann Sie von der verzerrten Realität befreien, die häufig durch diese Gedanken entstanden ist, und für klarere Einsichten und ein stärkeres Gefühl sorgen, dass man sein Leben bewältigen kann.”

 

The Blues

two Sides

Spring Cleaning: How Tidying Up Now Can Boost Your Mood

Gefunden auf www.stylelist.com:

Spring comes just in time for many of us. After we settle in for our long winter’s nap, we start to feel glum as dust and things we haven’t had time to put away start to pile up. With the new season comes also the medicine to cure our melancholy: Spring cleaning.

Spring cleaning is a mood booster. Be it our homes or offices, the psychological payoffs that result from tidying up our spaces for the new season are significant.

We like the places that we “own” (whether they hold literal or symbolic meanings for us) to send out messages about us that we value. When they don’t, our emotional health suffers. Lots of people want to tell the world that they are tidy, so for them a disheveled home or office is stressful. A little window spray and spending some time returning everything to its rightful place replaces that stress with bliss. Also, clutter makes us tense, so efforts to minimize it have a similar relieving effect – even when it can’t be eliminated altogether.

At home and at work we often put objects and images on display to convey those desired messages — a family photo shows devotion to loved ones, a trophy from a dance competition, an heirloom that reflects one’s heritage. Spring cleaning is a time to reconsider and fine tune for the year ahead. Are you establishing a new life after your college years? Time to take down the tiny replica of your university’s mascot. Taken on a new cause as a mission? Put a logo where that mascot was. When the messages you’re sending out are consistent with what’s important to you, you’ll feel more comfortable. If you want to keep sending the same signals, spring cleaning and de-cluttering also makes that clear. People will then be able to see your photos, etc., when you remove the dust and the random stuff leaning against them.

The act of cleaning itself can also elevate your spirits. Many cleaning products have smells that are relaxing or have positive associations for most of us, which the scents of dust and dirt do not. For starters, lavender has consistently been shown by researchers to relax us and floral scents bring pleasant thoughts to mind for many people. And speaking of heightened senses, just like other types of exercise, the act of cleaning causes our bodies to release endorphins. You’ve heard of a “runner’s high” — you can achieve a similar adrenaline rush from cleaning house. So, spring cleaning is a tradition worth preserving. It’s good for us, just like all the fresh air and sunshine coming our way.

The Happiest People

 

 

Ängstliche Kinder unterstützen

Heute möchte ich Euch auf ein neues Buch von Haim Omer und Eli Lebowitz mit dem Titel Ängstliche Kinder unterstützen - Die elterliche Ankerfunktion. Auf systemagazin.de findet ihr eine gratis Leseprobe des 4. Kapitels.

 

Verlagsinformation: Ängste gehören zur Entwicklung eines Kindes und können in Übergangsphasen, nach seelischen Erschütterungen oder Krisen auftreten. Bei manchen Kindern halten diese Angstzustände jedoch länger an oder werden sogar zu dauerhaften Begleitern. Im Unterschied zu Angststörungen von Erwachsenen wirken sich die Ängste bei Kindern nicht nur auf sie selbst aus, sondern auch die Eltern sind mit ihren Reaktionen und Umgehensweisen stark einbezogen. In der systemischen Perspektive stellen die Eltern die Schlüsselfigur dar, die einerseits unbeabsichtigt zur Verstärkung und zum Fortbestehen der Ängste beitragen oder aber dem Kind helfen können, Entwicklungskrisen durchzustehen und die Störungen zu überwinden. Es ist daher schwierig, die Ängste eines Kindes zu verstehen und zu behandeln, ohne nicht auch die elterlichen Reaktionen zu begreifen und zu verändern. Mit dem zentralen Bild der Ankerfunktion befürworten die Autoren, dass neben Schutz und Sicherheit durch elterliche Präsenz auch fördernde Unterstützung unabdingbar ist. So kann das Kind seine Kräfte sammeln und lernen, das Problem selbständig zu bewältigen.

 

Über die Autoren: Prof. Dr. phil. Haim Omer ist Lehrstuhlinhaber für Klinische Psychologie an der Universität Tel Aviv. Dr. Eli Lebowitz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Yale Child Study Center der Yale University.

Falschdiagnose ADHS

Bei spiegel-online habe ich diesen Artikel gefunden:

 

Bei früh eingeschulten Kindern wird häufig zu Unrecht die Aufmerksamkeitstörung ADHS diagnostiziert - das zeigt eine Studie von fast einer Million Fällen. Unreiferes Verhalten wird irrtümlich oft als krankhaft interpretiert, die Folgen können gravierend sein. weiter lesen…

 

 

Immer diese Angst davor, mal nicht perfekt zu sein!

Auf Zeit Online habe ich einen lesenswerten Artikel mit dem Titel “Stoppt den Optimierungswahn!” von Johanna Schöner gefunden. Die Autorin berichtet von ihren eigenen Erfahrungen:

 

Es ist noch früh am Morgen, als ich Angst bekomme. Da erklärt unser Coach, dass wir später alle noch die Hosen runterlassen werden. Wir, das sind elf Studenten der Hochschule für angewandte Wissenschaften in München und ich. Wir sitzen im Halbkreis, Blöcke und Bleistifte vom Career Center auf den Knien, und beschäftigen uns mit den Grundlagen der Kommunikation. Freiwillig. Der Coach Michael blickt in erwartungsvolle Gesichter und fragt: »Was wollt ihr hier überhaupt noch lernen?« Die anderen sagen, sie wollten soziale Kompetenzen und Schlüsselqualifikationen erwerben, ihre Emotionen in den Griff kriegen, erfahren, wie man besser kommuniziert und Konflikte löst. weiter lesen…